(Nürburg/Hirrlingen): Das 54. ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17.05.2026 lockte über 352.000 Motorsportfans in die Eifel und erzielte damit einen neuen Besucherrekord.

Millionen Zuschauer im TV und Livestream verfolgten das Spektakel weltweit. Im großen Starterfeld mit 161 Teilnehmern startete das Team White Angel for Fly and Help rund um Teamchef Bernd Albrecht mit dem Porsche 992.1 GT3 Cup #13. Das Cockpit teilten sich Kurt Ecke (63/Rot am See), Andreas Sczepansky (59/Waiblingen), Mike Jäger (55/Morlautern) und Bernd Albrecht (55/Hirrlingen). Das Quartett beendete das härteste Langstreckenrennen der Welt auf Gesamtrang 41 und Platz drei in der Cup2 AM-Klasse und somit nur vier Plätze hinter dem vierfachen Formel 1 Weltmeister Max Verstappen. White Angel for Fly and Help ist ein ehrenamtliches Team mit über 50 Helferinnen und Helfern und sammelt Spenden für die Stiftung FLY&HELP, um Schulen in Entwicklungsländern zu bauen. Mit dem Start 2026 konnten vier Schulprojekte realisiert werden.

Wechselnde kalte Wetterbedingungen mit Regen und Graupel in der Grünen Hölle über das lange Christi Himmelfahrt Wochenende stellten eine große Herausforderung für Mensch und Material dar. Nach den drei Qualifikationssessions am Donnerstag und Freitag erzielte der Cup-Neunelfer #13 den 88. Startplatz. Da das ausgesprochene Teamziel, neben dem Schulbau, die Zielankunft war, hielt sich Startfahrer Kurt Ecke aus sämtlichen Scharmützeln in der turbulenten Startphase heraus. Schon früh ereigneten sich zahlreiche Unfälle auf der 25,4 Kilometer langen Streckenkombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. Durch gute Taktik arbeiteten sich Ecke, Sczepansky, Jäger und Albrecht sukzessive immer weiter nach vorne. Abgesehen von leichten Kontakten mit Mitstreitern kam der Cup-Porsche #13 ohne Vorfälle und technische Probleme schnell in den Top 50 an und überquerte die Ziellinie schlussendlich auf dem bemerkenswerten 41. Gesamtrang.

Dank zahlreicher Unterstützer, Sponsoren und den Erlösen der Tombola geht White Angel for Fly and Help seit 2021 jährlich beim Marathon in der Eifel an den Start und konnte mit den generierten Spenden bisher 19 Schulen für FLY&HELP realisieren. Stiftungsgründer Reiner Meutsch besuchte das Team am Sonntag und war von der großen Kulisse zutiefst beeindruckt und erfreut mit wie viel Einsatz die gesamte ehrenamtliche Crew sich für den guten Zweck engagiert. FLY&HELP konnte seit der Gründung 2009 bereits über 1000 Schulen rund um die Welt bauen, jährlich kommen inzwischen etwa 150 weitere dazu.

Das 55. ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird vom 26. bis 30. Mai 2027 ausgetragen. Bis dahin wird Teamchef Bernd Albrecht wieder um Unterstützer werben, damit White Angel for Fly and Help weiterhin mit Leidenschaft Schulen bauen kann, um Kindern durch Bildung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Stimmen nach dem Rennen

Bernd Albrecht, Teamchef und Fahrer #13: „Ein Jahr Vorbereitung, acht Tage am Nürburgring und ein Rennen zwei Mal rund um die Uhr sind vollbracht! Unser Projekt war ein voller Erfolg! Wir konnten Spenden für vier Schulen sammeln und ein starkes Rennergebnis erzielen. Auf Rang drei in der Klasse und dem 41. Platz gesamt dürfen wir stolz sein. Ebenso bin ich stolz auf mein gesamtes Team, das sich mit so viel Herzblut und Zeit ehrenamtlich engagiert, ich kann nicht genug danken. Jeder, vor und hinter den Kulissen hat perfekt gearbeitet und zum Spenden- und sportlichen Ziel beigetragen. Danke an die Fans die uns an der Strecke unterstützten und über die Tombola ebenso dem Schulbau geholfen haben. Möglich war alles dank einem treuen Netzwerk an Spendern und Unterstützern. Über den Besuch von Reiner Meutsch und seinem begeisterten Zuspruch habe ich mich sehr gefreut.
Es bestätigt mich, dass mein Projekt White Angel for Fly and Help der richtige Weg ist Kindern zu helfen. Ich danke den Piloten für starke Leistungen am Steuer, Mike Jäger als VLNChef, dass er uns ergänzt hat, Kurt Ecke für die Vorbereitungen und die Betreuung des Porsche sowie Andreas Sczepansky der uns das Auto zur Verfügung stellte. Ab jetzt richtet sich der Blick bereits wieder auf 2027 und ich hoffe, dass wir den Einsatz wieder stemmen können.“

Kurt Ecke, Fahrer #13: „Das 24h Rennen 2026 ist geschafft! Dies war dank einer unglaublich tollen ehrenamtlichen Truppe, die man nicht kaufen kann, möglich. Von den Vorbereitungen, über alle Tage am Nürburgring bis zur Heimreise war es nicht einfach, aber alle haben unglaubliches geleistet, Hand in Hand gearbeitet und ein starkes Endresultat ermöglicht. Das Wetter machte es allen nicht leichter. Unser Auto lief hervorragend und die Boxencrew erledigte jeden Stopp fehlerfrei. Vielen Dank an jeden im Team!“

Andreas Sczepansky, Fahrer #13: „Fantastisch, wir sind angekommen, was unser Ziel war. Die Wetterbedingungen waren katastrophal und es gab sehr viele Unfälle. Wir dürfen stolz auf die Leistungen der Fahrer und des gesamten Teams sein. Ich bin glücklich und habe schon jetzt große Lust im kommenden Jahr wieder für den guten Zweck mitzufahren. Danke an alle!“

Mike Jäger, Fahrer #13: „Mein Fazit des 24h Rennen ist rundherum nur positiv. Es hat Freude gemacht für das Projekt rund um Bernd Albrecht wieder ins Cockpit zu steigen und damit Schulen zu bauen. Ich durfte im für mich unbekannten Auto viel Erfahrung sammeln und als Geschäftsführer der Nürburgring Langstrecken-Serie aus Fahrersicht Erkenntnisse mitnehmen. Diese versuche ich jetzt mit einzubringen. Schlussendlich eine Top Platzierung und ein super Team dem ich meinen Dank ausspreche. Danke an Teamchef Bernd Albrecht, der mir die Teilnahme ermöglichte. Ich bin gerne jederzeit wieder bei euch dabei!“

Reiner Meutsch, Stiftungsgründer FLY&HELP: „Es ist eindrucksvoll wie die Leute sich für White Angel for Fly and Help und Bernd einsetzen, damit wir Schulen bauen können. Bernd ist authentisch, sympathisch und mit so viel Liebe unentwegt im Einsatz, um dieses Projekt zustande zu bringen. Er hilft Kindern, die er nicht kennt und die ihn nicht kennen, das ist wunderbar! Diese Kulisse mit hunderttausenden an Zuschauern als Bühne für das Team ist eindrucksvoll und vielleicht schaffe ich es einmal über die gesamten 24 Stunden zu genießen und nicht nur wenige Stunden vor Ort zu sein. Danke für die treue Hilfe für FLY&HELP die wirklich einmalig ist!“